Portugiesischer Wein

Portugiesischer Wein kann auch schon mal grün sein

Portugiesischer Wein bildet seinen eigenen Charakter, weil oft nur portugiesische Reben angebaut und verarbeitet werden. Auf Modereben wird verzichtet.

Portugiesischer Wein wird oft nur mit Portwein oder Madeira verbunden, dabei sind fast 40.000 ha des Landes von Norden nach Süden mit Rebflächen bedeckt. Der Vinho Verde, der Grüne Wein, ist im Übrigen eine Spezialität aus dem Norden Portugals. Die aromatischen Rotweine werden aber eher im Süden angebaut. Obwohl Portugal verstärkt mit Preisen auf internationalen Wein-Veranstaltungen ausgezeichnet wird und portugiesischer Wein zu den fest etablierten Größen gezählt wird. ist Portugal als Weinlieferant irgendwie immer noch ein Geheimtipp. Zu den typischen portugiesischen Weinen gehören Weine aus den Rebsorten Castelo, Touriga, Nacional und Tinta Roriz. Gelegentlich werden portugiesische Weinwochen beim Händler angeboten, da lohnt es sich bestimmt, diesen Wein zu probieren und zu entdecken.

Spricht man von portugiesischem Wein, spricht man auch von Portwein, einem schweren Wein, der so tief rot ist, dass er schon fast schwarz aussieht. Die verwendeten Trauben stammen nur aus einem genau begrenzten Gebiet im Douro-Tal Nordportugals und werden dort auch nach einer speziellen Methode verarbeitet und für ein Jahr gelagert. Danach wird der Wein nach Vila Nova de Gaia in die großen Portweinkellereien gebracht, wo für die nächsten zwei Jahre der eigentliche Reifungsprozess von statten geht. Selbstverständlich gibt es auch beim Portwein verschiedene Sorten. Der White Port wird gekühlt vor dem Essen serviert. Mit Tonicwater, Eis und einer Scheibe Zitrone wird daraus ein Cocktail. Dagegen sind Ruby Portweine eher Dessert-Weine, die nach dem Essen mit Zimmertemperatur angeboten werden. Tawny Ports ist sehr vielseitig und wird sowohl vor als auch nach dem Essen serviert, für Spezialisten mit einer guten Zigarre.

Erwähnt werden muss natürlich auch der Madeirawein, eine Spezialität des Landes, die auch bei uns zur guten Küche gehört. Allerdings sind hochqualitative Weine zum Kochen zu schade und werden eher vor oder nach dem Essen als Aperitif genossen. Je nach verwendeter Rebsorte werden vier Arten unterschieden. Da gibt es den trockenen Special über Verdelho und Boal bis zum süßen Malvasia. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 18 und 21 % Volumen. Die Herstellungsmethode ist sehr speziell und hat zur Folge, dass auch eine geöffnete Flasche noch nach einem Jahr ohne Qualitätsverlust getrunken werden kann.

Auf jeden Fall lohnt es sich, portugiesischen Wein nicht nur an Madeira und Portwein fest zu machen, sondern auch die Aufmerksamkeit auf die vielen anderen Weine Portugals zu richten. Vielleicht macht man eine überraschende Entdeckung.


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